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Pipeline Pattern

Das Pipeline Pattern ist ein sequenzielles Multi-Agent-Setup: Der Output von Agent A wird direkter Input für Agent B — wie eine Unix-Pipe, aber für AI-Agenten.

Anforderung
Agent A (Planer)
→ schreibt Implementierungsplan in postbox/plan.md
Agent B (Implementierer)
→ liest plan.md, schreibt Code
→ schreibt Ergebnisse in postbox/review-queue.md
Agent C (Reviewer)
→ liest review-queue.md, prüft Code
→ schreibt Feedback oder gibt Freigabe
Commit
postbox/
├── todo.md ← Eingehende Tasks
├── plan.md ← Pläne (Agent A → Agent B)
├── review-queue.md ← Zur Review (Agent B → Agent C)
└── done.md ← Freigegeben
Schritt 1: Claude Code Tab (Planer)
"Lies todo.md. Für Task #001 erstelle einen detaillierten
Implementierungsplan in postbox/plan.md. Kein Code schreiben."
Schritt 2: Gemini Flash (Implementierer)
"Lies postbox/plan.md. Implementiere den Plan.
Schreibe die geänderten Dateien in postbox/review-queue.md (Liste)."
Schritt 3: Claude Code Tab (Reviewer)
"Lies postbox/review-queue.md. Prüfe alle gelisteten Dateien
auf Korrektheit, Tests, Security. Gib Freigabe oder schreibe
Feedback in postbox/review-queue.md."
PatternKoordinationReihenfolgeBeste Nutzung
Dual-AgentAsynchronBeliebigKontinuierliche Scan+Fix-Zyklen
OrchestraAsynchronBeliebigMehrere parallele Spezialisierungen
PipelineSynchronStreng sequenziellQualitätskontrolle, Review-Gates
  • Review-Gates: Wenn Code-Review vor jedem Commit Pflicht ist
  • Qualitätspipelines: Wenn jeder Step die Qualität des vorherigen prüft
  • Komplexe Features: Wenn Planung vor Implementierung wichtig ist

Nachteil: Langsamer als Dual-Agent, da sequential. Für schnelle Iteration ist Dual-Agent besser.

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